Die Wissenschaft


1)
Der Buddhismus in Geschichte und Gegenwart.

Ein aktualisierter Auszug aus dem Buddhismusüberblick im Harenberg Lexikon der Religionen (September 2002; vgl. unten 4), für das Magazin Buddhismus Aktuell (2/06). Der Auszug ist gut geeignet als eine erste Einführung in den Buddhismus. Er erscheint hier im Original wie im Magazin, als ein PDF-Dokument mit sehr schönen Bildern von Sascha Berger, dem befreundeten Macher der Website www.wat-lao.com. Diese Website gehört zu einem laotischen Tempel bei Heidelberg, der auch zunehmend von Deutschen besucht wird und von dem bekannten Theravada-Meister und Mönch Ajahn Outhai geleitet wird.


2)
Die Achtsamkeits- bzw. Einsichtspraxis Vipassanâ: eine Kernmeditation und -tradition.

Ein Überblick über die vier größten Ansätze des Vipassanâ, unter dem Gesichtspunkt des Vipassanâ als einer Meditationsform und als einer der drei Haupttraditionen des Buddhismus im Abendland. Diese drei Haupttraditionen sind der tibetische Buddhismus, der Zen und der frühe Buddhismus Theravâda. Die primäre Praxisform des Theravâda ist das Vipassanâ. 

Aus der Einleitung:
"'Achtsamkeit' wird gegenwärtig zum Modewort, als das, was immer notwendiger erscheint. Der Begriff wird für psychologische, therapeutische, christliche, esoterische und komplementärmedizinische Strömungen immer wichtiger. Sie schöpfen häufig aus der Achtsamkeits- oder Einsichtspraxis 'Vipassanâ (Pali für 'höheres, intuitives Sehen', das Geist und Herz befreit). Die Tradition des Vipassanâ beruht unmittelbar auf den ältesten vollständig überlieferten Redensammlungen des historischen Buddha im Pali-Kanon. Die Meditationsformen und Praxistraditionen des Vipassanâ gelten als der Königsweg des Theravâda (Lehre der Älteren), der heute auf Sri Lanka und in Südostasien maßgeblichen Form des frühen Buddhismus. Der Theravâda ist die einzige Schule des frühen Buddhismus, die sich bis heute erhalten hat. Achtsamkeit ist auch für den späteren Buddhismus zentral geblieben.
Alle Vipassanâ-Ansätze bedeuten Schulungen einer 'Trefflichen', das wahre Wesen der Dinge sehen lernenden Achtsamkeit (sammâ sati). Das geschieht entweder mit Hilfe von technischen, eindeutig strukturierten oder von natürlichen, offen gehaltenen Methoden. Das Vipassanâ ist die Tradition des Buddhismus, in der die Achtsamkeitslehren des Buddha die größte Wirkung entfaltet haben. Denn sie stehen im Zentrum aller in dieser Tradition vermittelten Praxisansätze und Darlegungen."

Erschienen im Band Form ist Leere: Buddhistische Lehrbegriffe 1, hg. v. Dr. Marianne Wachs, Berlin: Buddhistischer Studienverlag, 2003; sowie im Band VII von Buddhismus in Geschichte und Gegenwart, Universität Hamburg, November 2002. Das letztere Werk enthält die wisssenschaftlichen Vorträge, die im Semester "Zeitgenössischer Buddhismus" des früher an der Universität Hamburg stattgefundenen Buddhismus-Abendstudiums gehalten worden sind. Eine Orientierung zum Vipassanâ bietet das eigene Kursbuch Vipassanâ: Wege und Lehrer der Einsichtsmeditation, Fischer Taschenbuch.


3)
Ein eingehender Beitrag zum Zusammenhang von Ethik und befreiender Einsicht im frühen Buddhismus.

Ein zu Fortbildungszwecken bearbeiteter Auszug aus dem Buddhismusüberblick im Harenberg Lexikon der Religionen (September 2002; vgl. unten 4). Der Text erscheint hier als PDF-Dokument und gehört zu den eigenen Handouts im Rahmen des Studien- bzw. Fortbildungsprogramms der "Deutschen Buddhistischen Union" DBU.


4)
Der Buddhismus in Geschichte und Gegenwart.

Der vollständige Buddhismusüberblick aus dem Harenberg Lexikon der Religionen (September 2002; vgl. Rezension unter Publikationen in Buchform; vgl. auch Autor). Mit freundlicher Genehmigung des Harenberg Verlages.

Das Buddhismuskapitel enthält außer diesem Überblick weitere Hauptteile, etwa die berühmtesten Bildresümees des Buddhismus "Tibetisches Lebensrad" und "Zehn Ochsenbilder des Zen" mit Erklärungen (vgl. die Langfassungen in der Rubrik Die klassischen Lehren im Dharma), eine umfassende Zeittafel, neu übersetzte Auszüge aus Originaltexten und zahlreiche Erklärungen buddhistischer Lehrbegriffe im Lexikonteil Buddhismus von A-Z. Die innerhalb des Überblicks kursiv markierten Lehrbegriffe werden im Lexikonteil Buddhismus von A-Z ausführlich erklärt. Das ganze Werk ist mit vielen Farbbildern illustriert.

Mit dem hier erscheinenden Buddhismus-Überblick werden folgende Themen näher behandelt:

1) Begriff und Bedeutung.
2) Grundzüge des Glaubens.
3) Götter und Symbole.
4) Geschichte des Buddhismus.
5) Stifter und Leitfiguren.
6) Spaltungen und Richtungen.
7) Die bedeutendsten Schriften.
8) Wichtige Institutionen.
9) Heilige Stätten.
10) Feste und Riten.
11) Religion und Staat.
12) Individuum und Gesellschaft.



5)
Der Buddhismus in einer Nussschale.

Ein kurzes lexikalisches Resümee des Buddhismus.
Was sind auf den Punkt gebracht seine Struktur und seine Formen?



Shakyamuni

Buddha "Shâkyamuni"
(Der Weise aus dem Shâkya-Klan),
mit Szenen aus Vorleben.
Osttibet, 17.-18. Jh,
Thangka.

 

 

Im Gazellenpark des
nordindischen Sarnâth
hat der Buddha seine
erste Rede gegeben -
zu den "Vier Edlen Wahrheiten"
vom Leiden,
der Leidensursache,
dem Leidensende
und dem Weg,
der dahin führt.

 


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