Die klassischen Lehren im Dharma


1)
Die beiden berühmtesten Bildresümees des Buddhismus.

Diese sind das "Tibetische Rad des Lebens" und die "Zehn Ochsenbilder des Zen". Diese zentralen buddhistischen Symbole sind im Verlauf der Jahrhunderte vielfach interpretiert worden. Hier erscheint eine moderne Deutung aus frühbuddhistischer Sicht.

Abgebildet im Harenberg Lexikon der Religionen. Hier auf der Website mit ausführlicheren Erklärungen. Näheres zum Harenberg Lexikon der Religionen steht unter Autor, dort unter Publikationen in Buchform.


2)
Die Lerheit: Flugbahn ins Unendliche.

Ein weitgehend wortgetreues Resümee eines Seminartages mit dem bekannten buddhistischen Autor Stephen Batchelor im Herbst 1998 zu seinem damals bevorstehenden Buch Verses from the Center zu Nâgârjuna (2.-3. Jh. n. Chr.). Eigene Zusštze in diesem Beitrag sind kursiv markiert worden.

Der Vorspann des Beitrages:
"Nâgârjuna ist nach dem historischen Buddha die einflussreichste Persönlichkeit in der buddhistischen Geschichte. Er gilt als ein Urvater des Zen, als eine Hauptquelle des tantrischen Buddhismus und im tibetischen Buddhismus als der 'Zweite Buddha'. Geflügelte buddhistische Praxislehren wie 'Die Leerheit', 'Das Abhängige Entstehen', 'Der Mittlere Weg', 'Die Konventionelle und die Höchste Wahrheit', oder (vom Standpunkt der Höchsten Wahrheit betrachtet) 'Samsâra ist Nirvâna' (das heißt die Befreiung des Nirvâna, wie es der Erwachte versteht, als daseinsimmanent) beruhen noch mehr auf Nâgârjuna als auf dem historischen Buddha.

N‚g‚rjuna hat diese Grundlehren des historischen Buddha auf die Lehrmeinungen seiner Zeit angewandt. In dieser Weise ist er gegen bestimmte scholastische bzw. verabsolutierende ‹berlagerungen des ursprŁnglichen Befreiungsweges machtvoll aktiv geworden; ob sich diese ‹berlagerungen nun als die philosophischen Tendenzen in manchen Mah‚y‚na-Reden "SŻtras" oder in der "Abhidhamma"-Scholastik manifestiert haben."

Hier ausführlicher als die Fassung im "connection special" Buddhismus: Die Lehre, die Gemeinschaft, der Buddha, Februar-März 1999, www.connection-medien.de, dem ersten der Buddhismus-Sonderhefte des Verlags.


3)
Hinduismus und Buddhismus: Was heißt Religion? Was heißt Befreiungslehre?

Ein Vergleich der beiden "indischen Weltreligionen", deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede.

Mit dem wachsenden Interesse von Abendländern an der Meditation und der Weltanschauung des Buddhismus einerseits sowie des Yoga und des Advaita (Nicht-Zweiheit) des philosophischen Hinduismus andererseits interessiert zunehmend der geistige Hintergrund dieser Religionen; nämlich die Grundlehren von der "Reinkarnation" oder dem Kreislauf der Wiedergeburten "Samsâra", das Gesetz von Ursache und Wirkung "Karma", die menschliche Größe "Arierschaft", die zeitlose oder universelle Ordnung "Dharma" oder die innerlich befreiende Schau der "Höchsten Wahrheit".

Diese Grundlehren stehen im Zentrum der beiden indischen Weltreligionen Hinduismus und Buddhismus. Darin unterscheiden sie sich von den drei monotheistischen, prophetischen oder abrahamitischen Weltreligionen Islam, Christentum und Judentum.

In der dreisprachigen Publikation Dhammanadie des "Buddhistischen Hauses" in Berlin/Frohnau (Mai 2003). Die Website des Hauses ist www.buddhistisches-haus.de. Kürzer in den Buddhistischen Monatsblättern 2/03.



4)
Der Buddha und die Natur
(eine geleitete Kontempaltion
zu den natürlichen "Vier Großen Elementen" Luft, Erde, Wasser und Feuer).


Die Kontemplation ist eingebettet in einen Beitrag über das frühbuddhistischen Verhältnis zur Natur. 

Der Vorspann:
"Angesichts des zunehmend bedrohten ökologischen Gleichgewichts des Systems 'Erde' ist die menschliche Wiederversöhnung mit den natürlichen Elementen das große Gebot der Stunde. Was kann der Buddhismus, der im Abendland immer populärer wird, dazu beitragen, dass sich unsere Einstellung zur Natur positiv verändert? Dieser Beitrag ist besonders seine 'ökologische Ethik' und die im Westen wenig bekannte Lehre von den 'Vier Großen Elementen'. Diese Praxislehre gehört zu den ältesten Quellen."

Hier eingehender als im "connection special" Buddhismus als Weltreligion ( Feb.-März 03), dem Buddhismus-Sonderheft des Verlages, und in den Buddhistischen Monatsblättern 1/03.



Buddha+Stab+Tasche

Buddhastatue im Zen-Zentrum
San Francisco

 

Ein erwachender Mensch
hört auf,
nach dem Bedingten
zu dürsten,
weil es fortwährend fließt,
nicht wirklich trägt,
Nicht-Selbst ist.
So wächst er ins Unbedingte, Todlose,
Nirvâna.


Foto: Tobias Klutke
www.tobiasklutke.net

 


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